Probleme mit einer Rückgabe oder einem Widerruf?

Wenn du einen Online-Kauf widerrufen oder Ware zurückgeben möchtest und der Händler die Rücknahme verweigert oder dir dein Geld nicht zurückerstattet, hilft dir unsere KI für Rechtsfragen. Beschreibe dein Problem im Chat und erhalte direkt Antworten:

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Kommt dir das bekannt vor?

  • Du hast online etwas gekauft und möchtest widerrufen oder etwas zurückschicken, aber der Händler reagiert nicht
  • Der Händler behauptet, das Widerrufsrecht sei nicht anwendbar
  • Du bist unsicher, welche Fristen gelten und was zu beachten ist
  • Du weißt nicht, ob das Widerrufsrecht auf für digitale Produkte oder Dienstleistungen gilt

So gehst du jetzt richtig vor:

  1. Du beschreibst, was du gekauft und was du bestellt hast
  2. Rechtspilot analysiert deine Angaben und erklärt dir, wie du weiter vorgehen kannst
  3. Du weißt, in welchen Fällen ein Widerruf wirksam ist und wer die Rücksendekosten trägt
  4. Du erhälst bei Bedarf ein passendes, rechtssicheres Schreiben
  5. Du kannst den Händler zur Rückerstattung auffodern und weißt, was du tun kannst, wenn er sich weigert

Typische Probleme beim Widerruf

Warum hier häufig Unsicherheit herrscht

Viele Verbraucher wissen nicht, dass ihnen beim Online-Kauf ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zusteht – ganz ohne Angabe von Gründen. Bei einer Rückgabe im stationären Handel hingegen gibt es kein gesetzliches Recht: Hier ist man auf die Kulanz des Händlers angewiesen. Häufig ist unklar, welche Regelung wirklich gilt und ob der Händler die Rücknahme zu Recht verweigert.

Kurz erklärt

Widerruf und Rückgabe

Viele verwenden die Begriffe Widerruf und Rückgabe synonym – sie bedeuten aber unterschiedliche Dinge. Der Widerruf ist ein gesetzliches Recht: Wer online, per Telefon oder außerhalb eines Ladengeschäfts einkauft, kann den Kauf innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen rückgängig machen – unabhängig davon, ob die Ware defekt ist oder nicht. Die Rückgabe im stationären Handel ist dagegen kein gesetzlicher Anspruch, sondern eine freiwillige Kulanzleistung des Händlers. Nach einem wirksamen Widerruf muss der Händler den Kaufpreis innerhalb von 14 Tagen vollständig erstatten – einschließlich der ursprünglichen Versandkosten. Die Kosten für die Rücksendung können vertraglich auf den Käufer übertragen werden, wenn der Händler darüber klar informiert hat. Hat er das nicht, trägt er die Rücksendekosten selbst.

Das Widerrufsrecht gilt nicht in allen Fällen: Ausnahmen bestehen etwa bei maßgefertigten Produkten, verderblichen Waren oder digitalen Inhalten, die mit ausdrücklicher Zustimmung sofort bereitgestellt wurden. Hat der Händler jedoch nicht korrekt über das Widerrufsrecht informiert, verlängert sich die Frist auf bis zu 12 Monate und 14 Tage.

Übrigens: Was im Alltag oft als „Rückgabe" bezeichnet wird, ist beim Online-Kauf rechtlich immer ein Widerruf – auch wenn nur ein Teil der Bestellung zurückgeschickt wird. Ein Teilwiderruf ist ausdrücklich möglich: Du kannst einzelne Artikel aus einer Bestellung widerrufen und den Rest behalten. Der Händler muss dann den anteiligen Kaufpreis für die zurückgesandten Artikel erstatten.

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